Diagnostik CT

Mit der Computertomographie (CT) werden, ähnlich zur MRT, Schichtbilder – also Schnittbilder des menschlichen Körpers – erzeugt. Das Verfahren zeichnet sich durch seine extreme Schnelligkeit aus und ist damit auch für Schmerzpatienten sehr gut geeignet.

 

Durch die Verwendung unseres hochmodernen 128-Schicht-Systems werden pro Sekunde mehrere hundert Schichtaufnahmen produziert – und das bei einer sehr geringen Strahlenbelastung. Das von uns verwendete Gerät bietet zudem die Möglichkeit, sogenannte „low-dose“-Untersuchungen durchzuführen. Hierbei wird die Strahlendosis nochmals deutlich reduziert. Die extrem hohe Bildqualität ermöglicht es uns, mittels spezieller Computerprogramme mehrdimensionale Bilder der untersuchten Körperregion anzufertigen.

 

Je nach Fragestellung ist es bei der CT ratsam, Kontrastmittel einzusetzen. Mit den von uns verwendeten Kontrastmitteln haben wir langjährige Erfahrungen. Nebenwirkungen sind äußerst selten. Kontrastmittel werden über eine dünne Kanüle in die Armvene verabreicht. Da diese Kontrastmittel Jod enthalten, ist eine Abklärung der Schilddrüsenfunktion mittels Bestimmung der Schilddrüsenhormonwerte aus dem Blut vor der Untersuchung erforderlich. Bei einer Funktionsstörung der Niere ist die Gabe von CT-Kontrastmittel ebenfalls eingeschränkt. Deshalb sollte die Nierenfunktion vorab mittels der Bestimmung des sogenannten Kreatinin-Wertes aus dem Blut abgeklärt werden. 

 

Bitte teilen Sie diese Laborwerte, die nicht älter als drei Monate sein sollten, unseren Ärzten beim Vorgespräch vor der Untersuchung mit. 

 

Eine Computertomographie wird bei folgenden Fragestellungen eingesetzt:

Kopf

Nachweis vom Blutungen, tumorösen Veränderungen, Gefäßverkalkungen und -Einengungen

Nasennebenhöhlen

Bei Verdacht auf eine Nasennebenhöhlenentzündung sowie zur Diagnostik von tumorösen Veränderungen, bei geplanten Operationen der Nasennebenhöhlen oder der Nasenscheidewand

Hals

Zur Abklärung von Entzündungen oder Tumorerkrankungen

Bewegungsapparat

Bei Verdacht oder zum Ausschluss von Knochenbrüchen, knöchernen Verschleißerkrankungen und in Einzelfällen auch zur Bandscheibendiagnostik (wenn die Durchführung einer MRT nicht möglich ist)

Thorax/Lunge

Zur Abklärung von Lungenerkrankungen aller Art

Abdomen/Bauchraum

Bei Verdacht auf das Vorliegen einer Erkrankung der Bauchorgane und zur Diagnostik von Nierensteinen